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(Griech. „demos” = Volk, „kratie” = Herrschaft) Demokratie will die Regierung des Volkes durch das Volk sein. Der Grundgedanke: „Einsatz des einzelnen für das Ganze unter Berücksichtigung des Mehrheitswillens”. Demokratie ist im übrigen eine Bezeichnung für eine Vielzahl verschiedener, sich teilweise vollständig entgegenstehender Vorstellungen von Herrschafsübertragung und -ausübung. Demokratie in Verbindung mit Versatzstücken des Liberalismus („Demoliberalismus”) führt oft zur Überbetonung des einzelnen gegenüber der Gemeinschaft, sowie der Über- lieferung seines Volkes. Ohne leistungs- und gemeinschaftsorientierte Eliten ist das demokratische Vorbild kaum lebensfähig. Wesentlich für eine wirkliche Demokratie ist der Gedanke der Gleichberechtigung aller Staatsbürger, sowie die Gleichheit vor dem Gesetz (was nicht „allgemeine Gleichheit” bedeutet!). Eine Demokratie ist dann lebensfähig, wenn sie sich auf einen Volksstaat stützen kann, den nationalen Willen nicht zerstört, vordemokratische Überlieferungen und Bindungen anerkennt, offen ist zur Einbeziehung neuer Gedanken und Entwürfe in seine Grundordnung, sowie die Fähigkeit, eine Elite zu bilden, einzu-setzen und stets schöpferisch wiederherzustellen. Man beachte die Auffassung des niederländischen Geschichtsforschers Johan Hutzinga: „Erst die Beimengung eines aristokratischen Elementes macht die Demokratie lebensfähig. Fehlt dieses Element, so läuft sie stets Gefahr, an der Unkultur der Massen zugrunde zu gehen.” Eine Demokratie muß sich daran messen lassen, wie sie den Ernstfall meistert. Dazu sagt der Publizist Gerd-Klaus Kaltenbrunner: „Im Ernstfall kommt es nicht so sehr darauf an, ob Demokratien hinreichend demokratisch sind, sondern ob sie auf fähige, kompetente und mitreißende Minoritäten zurückgreifen können.”
Weltanschauliche Grundvorstellung jenseits von Marxismus und Liberalismus. Grundlage ist das wirkliche Menschenbild von Nationalisten. Der Dritte Weg will die Widersprüche Klasse und Nation überwinden, liberalistische Gleichmacherei wie marxistischen Kollektivismus erübrigen. Leitgedanke ist die Regel des „preußischen Sozialismus”: „Jedem das Seine!”
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