Der Bildungsminister des Saarlandes, Klaus Kessler (Grüne), läßt die Forderungen nach einem Volksentscheid über den Schulreform-Murks einfach an sich abprallen, indem er vor einem „Schulkampf“ spricht, den man sich ersparen solle. Nach dem Scheitern der Primarschule in Hamburg, mehren sich auch im Saarland die Stimmen gegen den Reform-Unsinn. Sogar bei den Grünen wird die Forderung lauter, die sogenannte Reform am besten dorthin zu legen, wo sie hin gehört. In den Mülleimer.
Hierzu sagte der Landesvorsitzende der NPD Saar, Frank Franz, am Morgen in Saarbrücken:
„Leider hat die Landeselterninitiative für Bildung die echte Gefahr noch nicht erkannt. Sie fordert zwar das Abrücken vom fünften Grundschuljahr, was auch wir so sehen, spricht sich aber für die abstruse Einheitsschule aus. Gerade die Einheitsschule wird aber bei den vorliegenden Umständen dafür sorgen, daß das Bildungsniveau insgesamt weiter absinken wird.
Unsere Kinder brauchen eine leistungsbezogene Förderung. Die Einheitsschule aber entfernt sich von dieser Notwendigkeit. Statt der Einheitsschule wäre es hingegen sinnvoll, neben den Haupt- und Realschulen und den Gymnasien eine weitere Schule für die Kinder einzurichten, die gar nicht oder sehr schlecht deutsch sprechen. Der ganze Reform-Wahnsinn geht ohnehin nur auf diese Schüler zurück. Es ist nicht einzusehen, daß unsere Kinder beim Lernen blockiert werden, weil die vorwiegend türkischen Kinder scheinbar ein hohes Maß an Lernresistenz an den Tag legen. Schließlich gibt es mit italienischen, französischen und anderen europäischen Kindern auch nicht solche Probleme.
Hier geht es um eine wichtige Frage. Über diese wichtige Frage sollten die Saarländer in einem Volksentscheid abstimmen können. Daß Herr Kessler Angst davor hat, die Bürger könnten sein Vorhaben mit dem Stimmzettel in die Mülltonne befördern, darf nicht über der Demokratie stehen. Hier könnte der grüne Kessler endlich die achso urgrüne Forderung nach mehr Volksentscheiden umsetzen.“
Frank Franz schreiben
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